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Vereinsleben

 

Viermal im Jahr treffen sich unsere ehrenamtlich Mitarbeitenden zur Ehrenamtsrunde. Diese Fortbildungs- und Austauschtreffen bieten Raum, sich mit aktuellen Themen der Hospizarbeit auseinanderzusetzen, Erfahrungen zu teilen und das eigene Wissen zu erweitern.

Die Inhalte orientieren sich an den Herausforderungen, denen unsere Ehrenamtlichen in ihrer Begleitung begegnen. So beschäftigten wir uns in der Vergangenheit unter anderem mit der Biografiearbeit, Herausforderungen bei Begleitung in Häuslichkeit oder mit dem Thema Demenz. 

Auch im kommenden Jahr werden wir wieder ein abwechslungsreiches Programm anbieten. Die Themen entstehen dabei nicht nur aus den Erfahrungen der Koordinatorinnen, sondern auch aus den Wünschen unserer Ehrenamtlichen. Geplant sind unter anderem Einheiten zu ethischen Fragestellungen, die in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen immer wieder eine Rolle spielen. 

Unsere Ehrenamtsrunden leben vom offenen Austausch, von gegenseitigem Respekt und der Bereitschaft, voneinander zu lernen. Wir freuen uns über das große Interesse, die Neugier und das Engagement unserer Ehrenamtlichen – denn Fortbildung bedeutet für uns nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch gemeinsames Wachsen und Stärken der hospizlichen Haltung.

 

Mehrmals im Jahr laden wir unsere ehrenamtlich Mitarbeitenden zu einem gemeinsamen Ehrenamtsfrühstück ein. Diese Treffen sind eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und die Gemeinschaft zu pflegen.

Unsere Ehrenamtlichen schenken den Menschen, die sie begleiten, ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr. Bei den Ehrenamtsfrühstücken dürfen sie selbst einmal im Mittelpunkt stehen – sich sprichwörtlich an einen gedeckten Tisch setzen, die gemeinsame Zeit genießen und neue Kraft schöpfen.

Neben einem liebevoll vorbereiteten Frühstück gibt es stets einen kleinen Impuls, der zum Nachdenken anregt, ermutigt und stärkt. So entstehen wertvolle Begegnungen, die Verbundenheit schaffen und den Rücken für die oft anspruchsvolle Begleitung schwerkranker Menschen stärken.

Wir freuen uns jedes Mal über diese besonderen Stunden und erleben immer wieder, wie gut es tut, gemeinsam innezuhalten und gestärkt in den Alltag zurückzukehren. Denn auch die Sorge um unsere Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Teil unserer hospizlichen Arbeit.

 

Bereits zum wiederholten Mal führte Wanderführerin Jana Kowarik gemeinsam mit Kenny Mehnert eine Benefizwanderung zugunsten des Ambulanten Hospizvereins Erlabrunn e. V. durch. Diese Wanderungen sind inzwischen zu einer schönen Tradition geworden und verbinden Bewegung in der Natur mit Begegnung und sozialem Engagement.

Die rund 13 Kilometer lange Tour führte durch eine abwechslungsreiche Landschaft und bot den Teilnehmenden nicht nur herrliche Ausblicke, sondern auch viele anregende Gespräche und eine angenehme Gemeinschaft. Wir bedanken uns herzlich bei Jana Kowarik und Kenny Mehnert für ihr Engagement sowie bei allen Wanderinnen und Wanderern, die mit ihrer Teilnahme unseren Verein unterstützt haben.

Besonders freuen wir uns schon auf die nächste Benefizwanderung am 7. September. Nähere Informationen dazu finden Sie rechtzeitig auf unserer Homepage.

Ein besonderer Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern: 100 Prozent der eingegangenen Spenden kommen der Arbeit des Ambulanten Hospizvereins Erlabrunn e. V. zugute. Mit den Spendengeldern unterstützen wir insbesondere unsere Trauerarbeit sowie Projekte für Kinder und Jugendliche.

 

Am 9. Mai 2026 öffneten die Kliniken Erlabrunn ihre Türen zu einem abwechslungsreichen Informationstag rund um das Thema Schlaf. Neben interessanten Fachvorträgen, verschiedenen Mitmach- und Informationsangeboten sowie der Möglichkeit, das Schlaflabor zu besichtigen, präsentierten sich auch zahlreiche Kooperationspartner.

Als langjähriger Kooperationspartner der Kliniken Erlabrunn war auch der Ambulante Hospizverein Erlabrunn e. V. mit einem Informationsstand vertreten. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Aufgaben und Angebote unseres Vereins zu informieren. In persönlichen Gesprächen konnten wir Fragen rund um die ambulante Hospizarbeit beantworten, über ehrenamtliches Engagement informieren und unsere Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen vorstellen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Kliniken Erlabrunn für die Einladung und die gute Zusammenarbeit.

 

Im März durften wir erstmals mit unserem Projekt „Hospiz macht Schule“ an der Grundschule Sosa zu Gast sein. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern verbrachten wir eine besondere Woche, in der wir uns altersgerecht mit den Themen Leben, Werden und Vergehen, Krankheit, Sterben, Tod, Trauer und Trost beschäftigten.

Es wurde erzählt, gelacht, gefragt, gebastelt und gestaltet. Gemeinsam pflanzten wir eine Bohne, beobachteten das Wachsen als Sinnbild für das Leben, arbeiteten mit Fingerfarben und gestalteten viele kreative Erinnerungsstücke. Vor allem aber führten wir zahlreiche offene und wertvolle Gespräche, in denen die Kinder ihre Gedanken, Fragen und Erfahrungen einbringen konnten.

Wir blicken mit großer Freude auf diese Woche zurück und danken den Kindern für ihre Neugier und Offenheit, den Lehrkräften für die herzliche Zusammenarbeit und den Eltern für ihr Vertrauen. Wir haben uns in der Grundschule Sosa sehr willkommen gefühlt und freuen uns darauf, vielleicht auch künftig wieder dort zu Gast sein zu dürfen.

 

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder zu einem Kinoabend ins Ring-Kino Schwarzenberg einladen.

Gezeigt wurde der bewegende Film „In Liebe lassen“, der auf einfühlsame Weise erzählt, wie ein Mensch sich von seinem Leben und seinem vertrauten Umfeld verabschiedet – und wie dieser Abschied auch die Menschen berührt, die ihn begleiten. Der Film regte dazu an, über Leben, Sterben, Liebe und Abschied ins Nachdenken und ins Gespräch zu kommen.

Wir haben uns sehr über die große Resonanz und die rege Teilnahme gefreut. Gemeinsam erlebten wir einen berührenden Abend mit vielen wertvollen Impulsen und guten Gesprächen.

 

Im Januar waren wir erneut zu Gast am Bertolt-Brecht-Gymnasium in Schwarzenberg. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen gestalteten wir einen Projekttag rund um die Themen Abschied, Trauer und der Umgang mit Verlusten.

Es ist jedes Mal beeindruckend zu erleben, mit wie viel Offenheit, Interesse und Ehrlichkeit sich die Jugendlichen auf diese Themen einlassen. Denn auch in ihrem Leben gehören Abschiede, Enttäuschungen und Verluste bereits zum Alltag. Umso wichtiger ist es, junge Menschen darin zu stärken, ihre Gefühle wahrzunehmen, darüber ins Gespräch zu kommen und einen guten, gesunden Umgang mit schwierigen Lebenssituationen zu entwickeln.

Die gemeinsamen Gespräche, Übungen und der Austausch machen diese Projekttage für alle Beteiligten zu einer bereichernden Erfahrung. Wir freuen uns sehr, dass wir die Schülerinnen und Schüler dabei begleiten dürfen und danken dem Bertolt-Brecht-Gymnasium herzlich für die erneute Einladung und das Vertrauen in unsere Arbeit.

 

Zum Weihnachtsmarkt 2025 luden wir zu unserer Mitmachausstellung „Abschiede gestalten“ ein.

An verschiedenen Stationen konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit Fragen rund um Abschied, Trauer und Trost auseinandersetzen: Was gibt mir Halt? Was tröstet mich? Wie wünsche ich mir einen persönlichen Abschied?

Ein besonderes Highlight war ein Sarg, der uns freundlicherweise vom Bestattungshaus Müller zur Verfügung gestellt wurde. Dieser konnte von Groß und Klein kreativ gestaltet werden. Dabei wurde deutlich, dass kreatives Gestalten eine wertvolle Möglichkeit sein kann, sich mit Abschied auseinanderzusetzen und Trauer – auch gemeinsam in der Familie – Ausdruck zu verleihen.

Wir haben uns sehr über die vielen interessierten Besucherinnen und Besucher, die offenen Gespräche und den bereichernden Austausch gefreut. Die Ausstellung hat gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen Menschen sich ungezwungen mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer beschäftigen können.

Für uns war es eine rundum gelungene, kreative und berührende Ausstellung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Wir durften Sarah Bens in unserem Hospizverein zu einer musikalischen Buchlesung aus ihrem Buch Sarggeschichten begrüßen.

Es war ein besonderer Abend voller Achtsamkeit, berührender Geschichten und inspirierender Gedanken. Sarah Bens hat auf einfühlsame Weise gezeigt, dass Abschied ganz individuell gestaltet werden darf – so, wie es zum Menschen und seinen Angehörigen passt. Dabei ermutigte sie dazu, auf das eigene Herz zu hören und den eigenen Weg zu finden.

Wir bedanken uns herzlich für diesen bewegenden Abend und die vielen wertvollen Impulse.

Wer mehr von Sarah Bens erfahren möchte, findet auf ihrem YouTube-Kanal kurze, inspirierende Videos. Auch ihr Buch Sarggeschichten ist erhältlich und für alle, die sich mit den Themen Leben, Sterben und Abschied auseinandersetzen möchten, sehr empfehlenswert.

 

Zur diesjährigen Nacht der Lichter in der Schwarzenberger Altstadt, war auch unser Verein mit einem Kreativangebot “Lichtmomente” dabei. Wir danken allen die geplant, organisiert, mitgedacht und mit uns den Abend gestaltet haben, wir danken den Stadtführern, die uns und die Besucher mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und tollen Kostümen in die bewegte Geschichte der Stadt mitnahmen und die Spenden dieses Abends dem Ambulanten Hospizverein Erlabrunn e.V. zukommen ließen. Außerdem danke an Lukas von Lukas Photographie für die gute Zusammenarbeit und die tollen Fotos.

 
 

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